18 Minuten Warten im Notfall? Wo die Postleitzahl entscheidet, wie schnell die Polizei kommt.
Für unsere Polizei im Kreis Höxter: Aufklärung sichern, Bürokratie abbauen, Sicherheitslücken schließen
Wer im Kreis Höxter auf die Polizei wartet, braucht Geduld: Bis zu 18 Minuten vergehen bei alltäglichen Einsätzen im Schnitt, über 9 Minuten bei dringenden Notfällen.
An den Beamtinnen und Beamten vor Ort liegt das nicht. Die Polizistinnen und Polizisten in Höxter, Bad Driburg und Warburg leisten hervorragende Arbeit. Trotz 1.200 Quadratkilometern Fläche, verzweigten Ortschaften und ohne einen einzigen Kilometer Autobahn holen sie eine Aufklärungsquote von über 62 % – Spitzenklasse in NRW!
Dass die Einsatzkräfte im Notfall dennoch zu lange unterwegs sind, ist die Folge verfehlter Maßstäbe in Düsseldorf.
Ein Verteilungsschlüssel, der den ländlichen Raum benachteiligt
Das Innenministerium teilt Polizeistellen primär nach Fallzahlen zu. Weil es bei uns vergleichsweise sicher ist, teilt das Land dem Kreis Höxter schlicht zu wenig Personal zu. Dass Streifenwagen bei uns gewaltige Strecken zurücklegen müssen, spielt in den Düsseldorfer Berechnungsmodellen kaum eine Rolle.
Mein Ansatz als Praktiker: Echte Entlastung statt Schreibtisch-Bürokratie
Als Servicetechniker kenne ich solche Systemfehler aus dem Berufsalltag: Wenn Abläufe stocken, muss man das Problem an der Wurzel packen. Ich stehe in der Tradition der liberalen Innenpolitik aus Ostwestfalen-Lippe, die sich seit Jahren für praxistaugliche Bedingungen und echte Wertschätzung unserer Einsatzkräfte einsetzt.
Diesen Kurs verfolge ich für den Kreis Höxter mit drei klaren Forderungen:
- Flächenfaktor verankern: Nicht nur die Zahl der Straftaten muss zählen, sondern auch die Kilometer, die ein Streifenwagen zurücklegen muss.
- Polizeifremde Aufgaben abgeben: Schreibtischarbeit und Routine-Absicherungen gehören in die Hände ziviler Regierungsbeschäftigter. Das hält unseren Beamtinnen und Beamten den Rücken frei für die Straße und die Ermittlungsarbeit.
- Digitalisierung am Einsatzort: Wir müssen den Einsatzkräften vor Ort die modernste mobile Technik an die Hand geben, damit Berichte und Daten ohne zeitraubende Umwege erfasst werden können. Gleichzeitig müssen ausgebildete Polizistinnen und Polizisten bei der Auswertung von Speichermedien und digitaler Spurensicherung durch spezialisierte zivile IT-Fachkräfte entlastet werden.
Gemeinsam für einen starken und sicheren Kreis Höxter
Wir haben im Kreis Höxter beste Voraussetzungen: eine starke Heimat, engagierte Menschen und eine Polizeimannschaft, die jeden Tag hervorragende Arbeit leistet. Darauf können wir aufbauen.
Mein Ziel ist es, frische Impulse für unsere Region nach Düsseldorf zu bringen. Ich setze mich dafür ein, dass unsere Einsatzkräfte die moderne Ausstattung und Unterstützung bekommen, die sie verdienen. So schaffen wir eine verlässliche Sicherheitsinfrastruktur, die unseren Kreis Höxter auch in Zukunft lebenswert und sicher hält.